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18.03.2021

VBE: Konstruktiver Austausch nötig

Morgige Landtagsdebatte „Was plant NRW?“

Vor der morgigen Sondersitzung des Landtags erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW: 

„Es gibt keine einfachen Lösungen. Sowohl Landesregierung als auch Opposition sind gerade mit Blick auf diese Woche gefragt, Vertrauen in Politik zu stärken und in diesen stürmischen Zeiten klare Hilfen zu bieten. Von der Landespolitik erwarte ich klare Vorgaben, wann die Bildungsarbeit dem Infektionsgeschehen anzupassen ist. Von der Landespolitik und den Kommunen erwarte ich klare Hilfestellungen für Kita und Schule, um alle Kinder und Jugendlichen im Blick behalten zu können. Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass parteipolitische Konflikte auf Kosten der Familien und der Pädagoginnen und Pädagogen ausgetragen werden. Ich erwarte einen zielführenden und konstruktiven Austausch. Für alles andere ist die Lage zu dramatisch.“ 

 

Landesregierung und Schulträger müssen an einem Strang ziehen 

„Landesregierung und Schulträger müssen gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Schulen endlich zu möglichst sicheren Orten für alle Beteiligten werden zu lassen. Es ist ein Armutszeugnis, dass sowohl Landesregierung als auch Kommunen nur über die beiden Gegensätze Öffnung oder Schließung öffentlich streiten, statt gemeinsam endlich Auswege zu finden, die für Lehrkräfte, pädagogisches Personal und Schulleitungen gangbar und organisierbar sind, aber den Schülerinnen und Schülern auch gerecht werden“, fordert Behlau. 

 

Klare Teststrategie und nachvollziehbare Notbremse umsetzen 

„Um dies gemeinsam zu schaffen, brauchen wir an den Schulen in NRW endlich eine Teststrategie, die diesen Namen auch verdient. Das bedeutet für den VBE eine zweimalige Testmöglichkeit für die Schülerinnen und Schüler pro Woche, die aber durch externes Personal durchzuführen ist und im Zweifelsfall sofort mit PCR-Tests zu überprüfen ist. Zudem sind die Impfangebote möglichst auf das Personal aller Schulformen auszuweiten. Und selbstverständlich ist der Unterricht in der derzeitigen Situation nur vorstellbar in den bereits organisierten Wechselmodellen, die möglichst kleine und feste Lerngruppen umfassen. Nicht zuletzt sollten sich Land und Kommunen auch über eine Notbremse verständigen, die transparent und verständlich für die Eltern, die Kinder und Jugendlichen und die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen ist“, erklärt der Landesvorsitzende des VBE NRW.  

 

Schülerschaft sowie Pädagoginnen und Pädagogen in den Mittelpunkt stellen 

„Nur wenn diese Wege endlich konsequent gemeinsam beschritten werden, endlich miteinander und nicht übereinander gesprochen wird, nur wenn endlich die Kinder und Jugendlichen und das sie unterrichtende, erziehende und betreuende Personal wahrhaftig und nicht nur rhetorisch in den Mittelpunkt gestellt werden, werden wir es vielleicht gemeinsam schaffen, dieses Schuljahr in einer Form zu beenden, die der aktuellen Situation gerecht wird und den Blick auf die Aufgaben und Herausforderungen der kommenden Schuljahre zu richten“, sagt Behlau abschließend. 


Pressemitteilung 16/2021
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05.11.2021
VBE: Kontinuierlicher Schulbetrieb ist das Wichtigste

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:  

„Das Wichtigste ist, einen kontinuierlichen Schul- und Unterrichtsbetrieb zu ermöglichen. Seit März 2020 wissen wir, wie dynamisch Corona ist. Wenn die Quarantänefälle in den Schulen wieder deutlich zunehmen, sollten auch die Schutzmaßnahmen wieder erhöht werden. Letztlich wäre die Maske die geringere Zumutung im Vergleich zum Unterrichtsausfall.“ 

03.11.2021
VBE: Bildung wieder Chefsache – Viel Zeit bleibt nicht

Zu der Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Wüst erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW: 

 

„Ministerpräsident Wüst hat im Parlament erklärt, sich persönlich dafür einzusetzen, Bildung und Schule gemeinsam nachhaltig zu stärken. Damit wird Bildung in Nordrhein-Westfalen zur Chefsache – ein starkes Signal. Viel Zeit, den Ankündigungen Taten folgen zu lassen, bleibt aber nicht.

Größte Baustelle ist und bleibt der Personalmangel. Wenn Bildung nun Chefsache ist, muss gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit aller Lehrkräfte umgesetzt werden. Das ist die spürbarste Wertschätzung, beste Werbung für den Beruf und notwendiges Werkzeug für eine nachhaltige Bildungspolitik.“

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Anlässlich der Neuregelung der Maskenpflicht in den Schulen erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Die Maske auf dem Sitzplatz abnehmen zu können, bedeutet ohne Zweifel eine Erleichterung. Allerdings gilt es, die Situation weiterhin genau zu beobachten. Denn das wichtigste Ziel muss sein, möglichst allen Schülerinnen und Schülern kontinuierlich Unterricht zu ermöglichen.“ 

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Der VBE NRW gratuliert Hendrik Wüst zur Wahl und macht auf die Großbaustelle Bildungspolitik in NRW aufmerksam. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Als ehemaliger Verkehrsminister kennt sich Hendrik Wüst bestens mit Baustellen aus. Viele bildungspolitische Vorhaben, die wichtig sind, um die Bildungseinrichtungen in NRW zukunftsfest aufzustellen, stehen im Stau. Ein Grund dafür ist nicht zuletzt die Großbaustelle Personalmangel. Diese Baustelle erschwert wichtige Vorhaben massiv und stört letztlich die Weiterentwicklung der Qualität der Bildung in Nordrhein-Westfalen insgesamt.“

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„Vor allem geht es darum, dass die Schülerinnen und Schüler vor Ort in den Schulen kontinuierlich lernen können. Deswegen ist es richtig, nach den Ferien zunächst vorsichtig zu starten. Denn es gilt, Quarantäne zu vermeiden und den Unterrichtsbetrieb zu gewährleisten. Es zeigt sich erneut, wie wichtig der Zusammenhalt in dieser Zeit ist. Letztlich sind alle gefragt, einen reibungslosen Schulbeginn nach den Herbstferien zu ermöglichen. Unsere Kinder und Jugendlichen haben es nach der ganzen Zeit mehr als verdient, in Schule gemeinsam zu lernen – wenn möglich, auch ohne Maske.“

23.09.2021
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Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW, kommentiert die soeben vorgestellte Digitalstrategie für die Schulen in Nordrhein-Westfalen:

„Ohne Zweifel hat es in den letzten Monaten einen Schub bei der Digitalisierung der Schulen gegeben, auch bedingt durch Corona. Viel zu lange sprachen verantwortliche Landesregierungen über Bildung in der digitalen Welt, ohne jedoch für die entsprechenden Grundlagen zu sorgen. Es ist höchste Zeit, dass eigentlich Selbstverständliches nicht nur mittels einer theoretischen Strategie, sondern auch durch praktische Umsetzung und Unterstützung selbstverständlich wird. Die Landesregierung hat zum Sprung angesetzt, es bleibt zu hoffen, dass der lange Anlauf auch die nötige Weite bringt.“

16.09.2021
VBE: Alle Kinder verdienen die beste Bildung

Der OECD-Bericht „Bildung auf einen Blick 2021“ zeigt dringenden Handlungsbedarf und bestätigt die ständigen Mahnungen des VBE, den Lehrkräftemangel stärker anzugehen. Im Fokus des Berichtes steht die Chancengerechtigkeit. 

08.09.2021
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07.09.2021
VBE: Mehr Ganztag geht nicht ohne mehr Personal

Der VBE NRW begrüßt die Einigung im Ganztagsstreit, doch die eigentliche Arbeit fängt jetzt erst an. Dazu erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW: 

„Gut, dass Bund und Länder sich im letzten Moment geeinigt haben. Doch das ist nur der Startschuss für die eigentliche Arbeit. Mehr Ganztag geht nicht ohne mehr Fachpersonal. Da muss auch Nordrhein-Westfalen reagieren. Unsere Schulen leiden bereits jetzt massiv unter Personalmangel. Und nicht zuletzt darf es nicht ausschließlich um den quantitativen Ausbau des Ganztags gehen, auch der qualitative Ausbau muss vorangetrieben werden – da wartet noch eine große Aufgabe auf alle Beteiligten.“

02.09.2021
VBE: Bildung und Erziehung ermöglichen

Anlässlich der heutigen Sondersitzung des Landtags erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW:

„Wir Pädagoginnen und Pädagogen möchten dringend wieder den Unterricht und das schulische Leben und damit die Bildung und Erziehung der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen können – das ist unsere Aufgabe. Das haben unsere Kinder und Jugendlichen nach den letzten Monaten auch mehr als verdient.“

01.09.2021
VBE: Einheitliche und nachvollziehbare Regelungen nötig

Anlässlich der Debatte im Schulausschuss um die Coronaschutzmaßnahmen fordert der Verband Bildung und Erziehung (VBE) NRW einheitliche und nachvollziehbare Regelungen. 

„Die unterschiedliche regionale Auslegung der Quarantäneregelung sorgt in vielen Schulen für berechtigten Frust kurz nach dem Start ins neue Schuljahr. Eigentlich wollten und sollten Schulleitungen und Kollegien sich auf den Unterricht und einen gelingenden Schulstart konzentrieren, doch allzu häufig mussten sie in den letzten Tagen so manches Mal zusätzliche organisatorische Herausforderungen bewältigen und wieder Diskussionen über Maßnahmen führen, die sie nicht zu verantworten haben. Es ist ein Hohn, dass die Gesundheitsminister der Länder sich erst nach Beginn des Schuljahres zusammensetzen, um Vorschläge zu bundesweit einheitlichen Quarantäne-Regelungen zu unterbreiten. Bereits seit Monaten fordern wir einheitliche und nachvollziehbare Regelungen, über die alle Beteiligten frühzeitig zu informieren sind“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

24.08.2021
VBE: Bildung und Erziehung gibt es nur mit ausreichend Personal

Die DKLK-Studie 2021 hat noch einmal verdeutlicht: Es ist wichtiger denn je, eine Personal-Offensive zu starten. So geben 78,5 % der befragten Kitaleitungen in Nordrhein-Westfalen an, dass sich der Personalmangel in den Kitas in den letzten 12 Monaten verschärft hat.
„Schon im letzten Jahr hatte der VBE konstatiert, dass es den Pädagoginnen und Pädagogen in den Kitas an angemessener Wertschätzung fehlt. Und er hatte die Politik dazu aufgefordert, durch Investitionen deutliche Signale zu setzen. Die Corona-Pandemie hat uns dies sehr deutlich vor Augen geführt. Leider haben sich bisher keine Verbesserungen ergeben, die Erwartungen, die mit dem Gute-Kita-Gesetz verbunden waren, wurden nicht erfüllt“, moniert Anne Deimel, stellv. Landesvorsitzende des VBE NRW, anlässlich der heutigen Veröffentlichung der DKLK-Studie 2021 im Rahmen des Deutschen Kitaleitungskongresses in Düsseldorf.

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